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Presse

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Pressemitteilung

Berlin Peace Dialogue 2023 am 5. Oktober 2023:
„Zeitenwende“ für die zivile Krisenprävention?

  • Staatssekretärin Susanne Baumann (Auswärtiges Amt) eröffnet den Berlin Peace Dialogue 2023.  
  • Hochrangige Vertreter:innen von Politik, Diplomatie, Militär, Wissenschaft und Zivilgesellschaft diskutieren mit Praktiker:innen der Krisenprävention über aktuelle und zukünftige Krisen und die strategische Weiterentwicklung der zivilen Krisenprävention.

Berlin, 26. September 2023. Mit der „Zeitenwende“ ist die militärische Dimension von Sicherheit in den Vordergrund gerückt. Weltweit nehmen Kriege und gewaltsame innerstaatliche Krisen zu. Wie müssen die Instrumente ziviler Krisenprävention angepasst werden? Darüber diskutieren hochrangige Vertreter:innen von Politik, Diplomatie, Militär, Wissenschaft und Zivilgesellschaft mit Praktiker:innen der Krisenprävention beim diesjährigen Berlin Peace Dialogue am 5. Oktober 2023.

„Wenn wir Sicherheit ausschließlich militärisch verstehen“, so Lars Wagner, Co-Vorsitzender des Beirats Zivile Krisenprävention und ehemaliger Leitender Kriminaldirektor an der Deutschen Hochschule der Polizei, „dann wird es uns nicht gelingen, Frieden nachhaltig zu sichern“. Krisenprävention, Stabilisierung, Friedensförderung: nur mit einem integrierten Ansatz aus zivilen, polizeilichen und militärischen Maßnahmen ist ein wirksames Friedensengagement möglich.

Kein „Weiter so“ für die zivile Krisenprävention

Doch ein einfaches „Weiter so“ kann es angesichts der „Zeitenwende“ und der Gleichzeitigkeit globaler Krisen für die zivile Krisenprävention nicht geben. Dass auch die Klimakrise den Frieden bedroht, wird dabei oft unterschätzt. „Die Bundesregierung sollte Maßnahmen zu Klimafolgen mit ziviler Krisenprävention verbinden“, fordert Dr. Kira Vinke, Co-Vorsitzende des Beirats Zivile Krisenprävention und Leiterin des Zentrums für Klima und Außenpolitik der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), die beim Berlin Peace Dialogue u. a. über das Thema „Environmental Peacebuilding“ sprechen wird.

Politik im Dialog mit Praktiker:innen

„Zeitenwende“ und Polykrise: Wie müssen die Instrumente ziviler Krisenprävention angepasst werden? Für welche internationalen Krisen muss sich Deutschland 2024 wappnen? Wie kann eine verbesserte internationale Abstimmung gewährleistet werden? Diese und andere Fragen diskutieren im Rahmen des diesjährigen Berlin Peace Dialogue 2023 u. a.

  • Richard Gowan, UN Director, International Crisis Group
  • Brigadegeneral Dr. Christian Freuding, Leiter des Planungs- und Führungsstabs, Bundes-verteidigungsministerium
  • MdB Roderich Kiesewetter, Mitglied des Bundestags und Obmann für Außenpolitik der CDU/CSU-Fraktion
  • Iryna Solonenko, Senior Fellow, Zentrum Liberale Moderne
  • Jana Puglierin, Leiterin des Berliner Büros, European Council on Foreign Relations.

Die Konferenz findet am 5. Oktober 2023 ganztägig im Weltsaal des Auswärtigen Amts in Berlin statt.

Beirat Zivile Krisenprävention

Ausgerichtet wird die Konferenz vom Beirat Zivile Krisenprävention und Friedensförderung der Bundesregierung. Der Beirat bündelt zivilgesellschaftliche und wissenschaftliche Expertise zur Krisenprävention und Friedensförderung und berät die Arbeit der Bundesregierung. Die zwanzig Mitglieder des Beirats kommen aus den Bereichen der internationalen Zusammenarbeit, Wissenschaft, Polizei, Militär, Stiftungen und Nichtregierungsorganisationen und sind auf vier Jahre berufen. Der Beirat begleitet die Umsetzung der 2017 von der Bundesregierung beschlossenen Leitlinien „Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern“.