30. Juli 2026
Bericht zur Auslandsverwendung von Milena Berks bei der Regionalorganisation RECSA in Nairobi
Der unkontrollierte Zugang zu illegalen Kleinwaffen gehört zu den größten aber oft unterschätzten Treibern von Gewalt und Instabilität. Er verschärft Konflikte, stärkt organisierte Kriminalität und erschwert nachhaltige Friedensprozesse – weit über nationale Grenzen hinaus. Gerade deshalb ist die Kontrolle von Kleinwaffen und Munition weit mehr als eine technische Aufgabe: Sie ist ein zentraler Baustein wirksamer ziviler Krisenprävention.
Ein eindrucksvolles Beispiel dafür ist die Zusammenarbeit Deutschlands mit dem Regional Centre on Small Arms-RECSA in Ost- und Zentralafrika. Durch den Aufbau regionaler Kapazitäten, die Ausbildung lokaler Expertinnen und Experten sowie die Förderung grenzüberschreitender Zusammenarbeit trägt diese Partnerschaft dazu bei, Gewalt vorzubeugen, staatliche Strukturen zu stärken und nachhaltige Sicherheit zu schaffen.
Doch solche Erfolge sind keine Selbstverständlichkeit. Sie brauchen langfristige politische Unterstützung, verlässliche Finanzierung und multilaterale Partnerschaften.
Warum ein kontinuierliches deutsches Engagement in der regionalen Rüstungskontrolle ein wichtiger Beitrag zur zivilen Krisenprävention ist und welche Erfolge die Zusammenarbeit bereits erzielt hat, erläutert das Beiratsmitglied Milena Berks in einem Bericht zu ihrer Auslandsverwendung für das bicc – Bonn International Centre for Conflict Studies in Nairobi zusammen mit Anne Karwitha von Regional Centre on Small Arms-RECSA: Vollständiger Bericht


5-day Regional PSSM Training at the Humanitarian Peace Support School in Nairobi, Kenya, 2024, photo by RECSA.

5-day Regional PSSM Training for Francophone member States of RECSA at the Humanitarian Peace Support School in Nairobi, Kenya, 2025, photo by RECSA.