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Arbeitsvorhaben

Öffentliche Kommunikation und Zivile Krisenprävention

2019: Ein Auto fährt durch einen Checkpoint der HCUA (High Council for the Unity of Azawad)
picture alliance/dpa/MAXPPP / NicolasRemene / Le Pictorium
Mit diesem Arbeitsvorhaben möchte der Beirat die Förderung medialer Öffentlichkeit für das Thema Zivile Krisenprävention und Friedensförderung unterstützen.

In ihren Leitlinien für die Zivile Krisenprävention hat sich die Bundesregierung dazu bekannt, „ihre Kommunikationsaktivitäten aus[zu]weiten, um ihr Engagement gegenüber der Öffentlichkeit zu erklären, auf Chancen und Grenzen des Engagements hinzuweisen sowie aktiv auf Medien in Deutschland und vor Ort zuzugehen“. Dennoch kommt das Thema „Zivile Krisenprävention“ in der medialen Öffentlichkeit weiterhin kaum vor. Die öffentliche Kommunikation bildet nach wie vor eine strategische Herausforderung für die Zivile Krisenprävention. Daher geht die Arbeitsgruppe „Öffentliche Kommunikation“ des Beirats der Frage nach, wie die zivile Krisenpräventionsarbeit der Bundesregierung effektiver kommuniziert werden kann. Worin bestehen Defizite, aber auch Potenziale? Welche zusätzlichen Kommunikationsinstrumente und -kanäle sollten zum Einsatz kommen? Welche „best practice“-Beispiele anderer Akteure können herangezogen werden, um Lehren für die Kommunikation der Bundesregierung zu ziehen?

Diese Fragen sollen am Beispiel des deutschen Engagements in Mali untersucht werden. Dazu hat die Arbeitsgruppe eine Medienresonanzanalyse in Auftrag gegeben, die derzeit von der Agentur menschen für medien durchgeführt wird. Den konzeptionellen Rahmen haben die Mitglieder der Arbeitsgruppe in einem digitalen Werkstattgespräch mit dem Titel „Kommunikation in der Krise: Deutschlands Engagement in Mali“ mit Praktiker/innen aus Medien und Ziviler Krisenprävention erarbeitet. Darüber hinaus nehmen Vertreter/innen der Arbeitsgruppe regelmäßig an den Sitzungen des ressortgemeinsamen Arbeitskreises „Kommunikation“ teil.